Jochen Aulkemeyer läuft für die Rückenmarksforschung

Bei dem Laufevent Wings for Life World Run starten jährlich weltweit tausende Läufer und Rollstuhlfahrer zur selben Zeit, bis einen ein Catcher Car einholt. Dieses fährt 30 Minuten nach dem Start los und überholt die Athleten nach und nach. Auch Jochen Aulkemeyer aus Mettingen nahm in München bei dem Event teil, bei dem 100% des Startgeldes für die Rückenmarksforschung gespendet werden.

Der Läufer des TV Mettingen ging bei sehr guten Wetterbedingungen an den Start. Zuerst liefen die insgesamt knapp 7.000 Teilnehmern in München um das Olympiastadion herum. Von dort aus ging es in Richtung Dachau weiter. „Es ist ein absolutes Gänsehautfeeling, mit so vielen Sportlern gleichzeitig zu laufen. Vor allem ist das besondere, dass man nicht auf ein Ziel zu läuft, sondern dass dieses einen einholt.“

Mit dem Catcher Car im Nacken konnte Jochen in etwa zwei Stunden 23,71 Kilometer zurücklegen und erreichte damit den 862. Platz in München. Durch einen Chip in der Startnummer wurden die Ergebnisse aufgezeichnet. Den weltweit ersten Platz belegte der Japaner Jo Funkuda in Fukuoka mit einer Strecke von 64,43 Kilometern in ca. vier Stunden.

Insgesamt ist Jochen Aulkemeyer sehr zufrieden mit seiner Leistung, da er sich die Distanz eines Halbmarathons als Ziel gesetzt hat. Dies übertraf er um gut zwei Kilometer. Es konnten beim Wings for Life World Run zudem über 35 Millionen Euro für die Rückenmarksforschung gesammelt werden.

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